© Capella de la Torre
Fantasia upon One Note
Capella de la Torre
19 bis 21 Uhr, Pause
Musik von Henry Purcell und seinen Vorgängern. Der Begriff „Fantasia“ taucht in der Musik im 16. Jahrhundert auf und wird seitdem nahezu durchgängig verwendet. Er bezeichnet eine nicht festgelegte musikalische Form, die den emotionalen und expressiven Ausdruck ihres Inhalts betont. Trotz ihrer schriftlichen Fixierung soll eine Fantasie immer den Eindruck von Spontaneität vermitteln und ist daher mit einer aufgeschriebenen Improvisation vergleichbar.
Capella de la Torre widmet sich im Programm „Fantasia upon One Note” den mehrstimmigen Fantasien von Henry Purcell und stellt sie Grounds und Improvisationen seiner Vorgänger gegenüber, die den Komponisten auf vielfältige Weise beeinflusst und inspiriert haben. Eine besondere Note entsteht auch durch die Besetzung mit historischen Blasinstrumenten wie Schalmei, Dulzian, Flöte und Posaune in der Kombination mit Gesang, Continuo und Streichinstrumenten. Diese Musizierpraxis des „Broken Consort“ kam im Elisabethanischen Zeitalter zu ihrer ersten großen Blüte und dürfte damit Purcell mehr als nur indirekt stark beeinflusst haben.
Mitwirkende
Katharina Bäuml
Schalmei und Leitung
Capella de la Torre
Margaret Hunter Sopran
Michael Mogl Tenor
Schalmei, Pommer, Posaune, Dulzian
Violine, Violone
Theorbe
Orgel
Percussion
Programm (Auszüge)
Anonym
Bransle und Chiacona-Fantasy
John Dowland
Fantasy on Essex
Thomas Morley
Fantasy on „April is in my Mistress Face“
Henry Purcell
To the Hills and the vales
Fantasia upon One Note
Music for a while
Fairest Isle
Strike the viol
We the spirits of the Air
Nicholas Lanier
No more shall meads
John Playford
Chestnut
Clement Woodcock
Browning Fantasy
Henry Purcell
‚Twas within a Furlong
und weitere Fantasien und Lieder
Anthony Holborne
The Night watch
Henry Purcell
If love is a sweet passion (Fairy Queen)
John Playford
Fantasy „Over the hills“
Henry Purcell/ Henry VIII
They shall be as happy