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Fantasia upon One Note

Capella de la Torre

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Musik von Henry Purcell und seinen Vorgän­gern. Der Begriff „Fantasia“ taucht in der Musik im 16. Jahr­hun­dert auf und wird seitdem nahezu durch­gängig verwendet. Er bezeichnet eine nicht fest­ge­legte musi­ka­li­sche Form, die den emotio­nalen und expres­siven Ausdruck ihres Inhalts betont. Trotz ihrer schrift­li­chen Fixierung soll eine Fantasie immer den Eindruck von Spon­ta­neität vermit­teln und ist daher mit einer aufge­schrie­benen Impro­vi­sa­tion vergleichbar.

Capella de la Torre widmet sich im Programm „Fantasia upon One Note” den mehr­stim­migen Fantasien von Henry Purcell und stellt sie Grounds und Impro­vi­sa­tionen seiner Vorgänger gegenüber, die den Kompo­nisten auf viel­fäl­tige Weise beein­flusst und inspi­riert haben. Eine besondere Note entsteht auch durch die Besetzung mit histo­ri­schen Blas­in­stru­menten wie Schalmei, Dulzian, Flöte und Posaune in der Kombi­na­tion mit Gesang, Continuo und Streich­in­stru­menten. Diese Musi­zier­praxis des „Broken Consort“ kam im Elisa­be­tha­ni­schen Zeitalter zu ihrer ersten großen Blüte und dürfte damit Purcell mehr als nur indirekt stark beein­flusst haben.

Mitwir­kende

Katharina Bäuml
Schalmei und Leitung

Capella de la Torre
Sopran, Tenor, Bariton
Schalmei, Pommer, Posaune, Dulzian
Violine, Violone
Theorbe
Orgel
Percus­sion

Programm (Auszüge)

Alfonso Ferra­bosco (jr)
The 4note Pavan-Fantasy

Henry Purcell
To the Hills and the vales (Dido)
Fantasia upon one Note
Hail bright Cecilia / Thou tun’st this World

John Playford
Over the Hills and far away

Clement Woodcock
Browning Fantasy

Henry Purcell
‚Twas within a Furlong
und weitere Fantasien und Lieder

John Dowland
Can’she excuse my wrongs?

Henry Purcell
If love is a sweet passion (Fairy Queen)

Thomas Campion
Fantasy: Sing a song of joy