Szene aus dem Theater BAAL

© Theater Euro­dis­trict BAden-ALsace

Thea­ter­Tage

20.06.2026 bis 28.06.2026

Die Thea­ter­Tage entstanden 2024 aus der Initia­tive des Faust e.V. und der Gründung des Kinder- und Jugend­thea­ters Die Pflas­ter­hüpfer. Unter Feder­füh­rung von Andy Müller entstanden viele Stücke, die an verschie­denen Orten in Staufen zur Auffüh­rung kamen. Nun wandern die Thea­ter­Tage ins Faust­Forum in einer gemeinsam entstan­denen Konzep­tion und unter künst­le­ri­scher Leitung von Annett Baumeister und Andy Müller. Gast­en­sem­bles und die Gruppen der Pflas­ter­hüpfer im Bereich von Kinder­theater, über Jugend­theater bis zum profes­sio­nellen Erwach­se­nen­theater wachsen zusammen und begegnen sich. Alle bringen ihre neuen Insze­nie­rungen mit. Es soll ein Netzwerk entstehen mit lokalen und über­re­gio­nalen Thea­ther­gruppen und der Austausch gefördert werden. Den Anfang machen das grenz­über­schrei­tende Theater BAAL, das Theater Zungen­schlag und die Theater-AG der Schule Birklehof.

Die Thea­ter­en­sem­bles 2026

Theater-AG Schule Birklehof

Die thea­ter­päd­ago­gi­sche Arbeit an der Schule Birklehof e.V. in Hinter­zarten hat eine lange Tradition. Ob in der Spiel­stunde der Klassen 5 und 6, im musisch-künst­le­ri­schen Profil der Klassen 8 bis 10, im Unter­richts­fach Drama in Klasse 8, im Kurs­stufen-Wahlfach Literatur und Theater oder in der Theater-AG – die Schü­le­rinnen und Schüler finden zahl­reiche Möglich­keiten, sich auf der Bühne auszu­pro­bieren und ihre Talente zu entfalten.

Die Theater-AG widmet sich regel­mäßig Stücken mit hoher gesell­schafts­po­li­ti­scher Relevanz. Dazu zählt auch Daniel Kehlmanns Die Reise der Verlo­renen, mit dem der thea­ter­er­fah­rene Inter­nats­lehrer Björn Grimm in diesem Jahr sein Debüt als Regisseur gibt.

Die Pflas­ter­hüpfer

Seit Anfang Oktober 2022 gibt es in Staufen ein freies Kinder- und Jugend­theater unter dem Namen „DIE PFLAS­TER­HÜPFER“. Die Thea­ter­gruppe ist auf Anregung von Kindern, die bei den STAdt­GE­Schichten aktiv waren, entstanden. Gründer und Leiter des Theaters ist Andy Müller, eines der Ensembles betreuen Uta und Simon Stöcklin. Der Faust e.V. als Initiator dieser Thea­ter­gruppe ist glücklich, dass dieses Angebot von Anfang an einen riesigen Zuspruch gefunden hat.

Die Thea­ter­gruppe besteht inzwi­schen aus sechs Ensembles mit etwa 80 Kindern und Jugend­li­chen zwischen 8 und 18 Jahren sowie gut 20 jungen Erwach­senen. DIE PFLAS­TER­HÜPFER sind als freie Grup­pie­rung weiterhin offen für Kinder und Jugend­liche, die Lust auf Theater und Zeit für wöchent­lich mindes­tens eine Probe haben. Voraus­set­zung für das Mitwirken in einer der Thea­ter­gruppe ist lediglich die Mitglied­schaft im „Förder­verein für außer­ge­wöhn­liche und unter­hal­tende Thea­ter­kultur – FAUST e.V.“ Die Proben finden in der Aula der Lili­en­hof­schule statt.

Die PFLAS­TER­HÜPFER haben in den gut drei Jahren ihres Bestehens mehrere erfolg­reiche Insze­nie­rungen auf die Bühne gebracht:

2023 Eine flog aus dem Kuckucks­nest, Das doppelte Lottchen und Josef ist weg – ein Krip­pen­krimi
2024 Das Kaffee­haus, Die Zoover­schwö­rung, Der kleine Ritter Trenk, Ausge­rechnet Kreuzberg – oder Royal meets Rap, Pension Schöller und Eine Weih­nachts­ge­schichte nach Charles Dickens
2025 Aladin und die Wunder­lampe, Die Frauen von Mands­worth Hall, Robin Hood, Räuber. Schiller für uns, Die wilden Hühner, Klin­ge­ling das Fest ist hin und Drei Hasel­nüsse für Aschen­brödel.

Seit Januar laufen die Proben für die neuen Stücke, die bei den Thea­ter­Tagen 2026 Premiere haben werden.

 

Theater Zungen­schlag

Wir sind 1983 aus einem Schau­spiel­kurs des Volks­bil­dungs­werkes Bötzingen hervor­ge­gangen. Menschen aus unter­schied­li­chen Alters- und Berufs­gruppen entdeckten ihre Leiden­schaft für Theater und beschlossen, es nicht bei einem einma­ligen Kurs zu belassen, sondern ihre Schau­spiel­kunst auch öffent­lich bei jährlich statt­fin­denden Thea­ter­abenden zu präsen­tieren. Die Regie­ar­beit wurde dabei von verschie­denen Mitspie­lern der Gruppe über­nommen.

1990 konnte dann mit Christian Schulz ein Thea­ter­päd­agoge gewonnen werden, der die Regie dauerhaft übernahm und die Gruppe konti­nu­ier­lich weiter­ent­wi­ckelt hat. Ausführ­liche Rollen­stu­dien und die spie­le­ri­sche Ausein­an­der­set­zung mit unter­schied­li­chen Theater- und Darstel­lungs­formen stehen seither im Mittel­punkt und haben im Laufe der Jahre die indi­vi­du­ellen Fähig­keiten der Schau­spie­le­rinnen und Schau­spieler berei­chert. 2009 hat Christian Schulz die Leitung der Gruppe an Holger Geppert weiter­ge­geben.

Das Marken­zei­chen der Gruppe ist Boule­vard­theater mit aleman­ni­schem Einschlag, aber ohne Beschrän­kung auf diesen heimi­schen Dialekt. In der Gruppe findet, wie der Name der Gruppe schon andeutet, jeder Zungen­schlag seinen Platz (auch hoch­deutsch). Bei der Umsetzung unserer Thea­ter­pro­jekte stehen Team­ar­beit und die Ensem­ble­leis­tung im Vorder­grund. Alle Betei­ligten können ihre Ideen einbringen und so zu einer leben­digen Entwick­lung der Gruppe beitragen. Mit dem Volks­bil­dungs­werk Bötzingen sind wir bis heute eng verbunden und sehen deshalb unsere Aufgabe auch darin, neue Spieler an die Bühne heran­zu­führen. Die Gruppe umfasst derzeit etwa 20 Mitglieder, die entweder auf der Bühne aktiv sind oder hinter der Bühne für ausge­feilte Technik, ein span­nendes Bühnen­bild, das passende Kostüm und die perfekte Maske sorgen.

Nach 40 Jahren Thea­ter­ar­beit in Bötzingen sind wir nun in einem eigenen Verein orga­ni­siert.

 

Theater Euro­dis­trict BAden-ALsace

Einzig­artig in Europa – seit 2005 betreibt das Theater Euro­dis­trict BAden ALsace (BAAL) unter der Intendanz von Thea­ter­gründer Edzard Schopp­mann einen grenz­über­schrei­tenden bina­tio­nalen Thea­ter­be­trieb mit Sitz in Offenburg und Straßburg, ein in der Struktur und der Konzep­tion bis heute einma­liges Thea­ter­pro­jekt in Europa. Im Laufe der Jahre wurde das deutsch-fran­zö­si­sche Grund­kon­zept hin zu einer umfas­senden inter­kul­tu­rellen Ausrich­tung erweitert. Inzwi­schen erar­beitet das Theater pro Spielzeit 6 – 8 Produk­tionen.

Theater BAden ALsace ist als Regio­nal­theater der Ortenau und des Euro­di­strikts Stras­bourg- Ortenau in der gesamten Region des Ober­rheins mit Gast­spielen unterwegs und nun auch erstmals in Staufen. Im Herbst 2019 hat das Theater im Herzen der Ober­rhein­re­gion seine neue Spiel­stätte im Euro­päi­schen Forum am Rhein Neuried eröffnet.

Sämtliche Produk­tionen von Theater BAden ALsace beschäf­tigen sich mit inter­kul­tu­rellen Themen, fast alle Stücke sind mehr­spra­chig konzi­piert. Es verwebt Worte, Lieder, Bilder und Bewe­gungen zu einer einzig­ar­tigen Thea­ter­sprache, die vergessen lässt, dass es sprach­liche und kultu­relle Grenzen gibt. BAAL ‑Produk­tionen sind voller insze­nierter Brüche, die dem Zuschauer immer wieder neue Sicht­weisen auf Themen eröffnen. Theater BAAL sieht sich in seinem künst­le­ri­schen Anspruch verbunden mit der Arbeit von Peter Brook, dem großen Thea­ter­mann, dem Pionier der inter­na­tio­nalen Ensemble- und Thea­ter­ar­beit.

Haupt­för­derer des deutsch-fran­zö­si­schen Theaters sind das Land Baden-Würt­tem­berg, der Orten­au­kreis, die Städte und Gemeinden Offenburg, Lahr und Neuried sowie der Euro­di­strikt Stras­bourg-Ortenau und die Coll­ec­ti­vité euro­pé­enne d’Alsace. Das Theater zählt zu den Haupt­pro­jekten im Bereich Kultur des Elsäs­si­schen Schema für grenz­über­schrei­tende Zusam­men­ar­beit.

Festi­val­ka­lender

Pflasterhüpfer Kids

Pflas­ter­hüpfer Kids

Premiere des neuen Stücks

Pflasterhüpfer Teens

Premiere des eigenen Stücks

Die Pflas­ter­hüpfer-Teens

Szene aus dem Theaterstück

Die Reise der Verlo­renen

Theater-AG Birklehof

Pflasterhüpfer Adults

Premiere des neuen Stücks

Die Pflas­ter­hüpfer-Adults

Kleine Hexe

Die Kleine Hexe

Die Pflas­ter­hüpfer-Kids im Martins­heim

Szene aus der Inszenierung

Einge­schlos­sene Gesell­schaft

Theater Zungen­schlag

Szene aus dem Theater BAAL

Ach, diese Lücke, diese entsetz­liche Lücke

Theater Euro­dis­trict BAden ALsace

Kinder Theater

Wir bieten Schul­vor­stel­lungen während oder nach den Thea­ter­Tagen an.

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